Wir über uns

Das Chemikaliengesetz verpflichtet die Bundesländer, Informations- und Behandlungszentren für Vergiftungen zu benennen, die Erkenntnisse über die gesundheitlichen Auswirkungen gefährlicher Stoffe oder gefährlicher Zubereitungen sammeln und auswerten und bei stoffbezogenen Erkrankungen durch Beratung und Behandlung Hilfe leisten.

Das Gemeinsame Giftinformationszentrum (GGIZ) erfüllt auf der Grundlage eines Verwaltungsabkommmens die Aufgaben des Giftnotrufs für die beteiligten Länder.

Es wurde im Januar 1994 an der Medizinischen Hochschule Erfurt eingerichtet und nach deren Umwandlung am HELIOS Klinikum weitergeführt. Das GGIZ hat die Aufgabe, im 24-Stunden-Dienst bei akuten und chronischen Vergiftungen und deren Folgezuständen beim Menschen Hilfe zu leisten.

Soweit möglich, werden auch Vergiftungsfälle bei Tieren beraten. Die Beratung erfolgt für alle Bürger, Ärzte, Apotheker u.a. Angehörige von Heilberufen sowie für Behörden und Institutionen, die mit toxikologischen Fragen befasst sind.

Die Erkenntnisse über Vergiftungen werden dokumentiert und veröffentlicht. Dabei arbeitet das GGIZ eng mit den anderen Giftinformations- und Behandlungszentren, der Gesellschaft für Klinische Toxikologie und dem Bundesinstitut für Risikobewertung zusammen. Seit April 2004 wird der Nachtdienst im täglichen Wechsel gemeinsam mit dem GIZ-Nord (Göttingen) durchgeführt.

 

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